Willkommen auf den Safer-Use-Seiten der Aidshilfe NRW!

Hier erfahren Sie alles Wichtige über das Spritzenautomatenprojekt in NRW.

Seit 1989 leisten die Aidshilfe NRW und das Land Nordrhein-Westfalen mit diesem Projekt einen wichtigen Beitrag zur HIV- und Hepatitisprävention. Auf dieser Homepage finden Sie nützliche Informationen zum Projekt selbst, zu den Automaten, den Standorten und dem Procedere, einen Automaten neu einzurichten.

Desweiteren finden Sie hier die wichtigsten Informationen zu Safer Use, HIV/Aids, Hepatitis, Substitution und weiteren relevanten Gesundheitsfragen für intravenös Drogen gebrauchende Menschen.

 

Einladung zum Workshop MSM und Substanzkonsum
der Aidshilfe NRW am Donnerstag, den 22. Juni 2017 in die Räume von VISION e.V. - Köln (9.45 – 17.30 Uhr).

Substanzkonsum unter schwulen Männern und anderen Männern, die Sex mit Männern haben (MSM) – seien es Partydrogen oder Sexdrogen, auch unter den Stichworten „Slamming“ und „Chemsex“ bekannt – ist eine Lebensrealität, die zunehmend in der Fachöffentlichkeit diskutiert wird und allmählich auch in Beratungsstellen und Präventionsangeboten ankommt. Professionelle Strukturen und spezialisierte Hilfsangebote für die Bedarfe dieser Zielgruppe sind jedoch bundes- wie landesweit nach wie vor eine Seltenheit, ebenso fehlt es an gemeinsamen Qualitätsstandards.

Das Training richtet sich insbesondere an Mitarbeiter*innen von Drogenhilfen, Multiplikator*innen aus der Drogenselbsthilfe sowie Mitarbeiter*innen von Aidshilfen, die mit Drogengebrauchenden arbeiten. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 begrenzt. Teilnahmegebühren werden nicht erhoben, die Fahrtkostenerstattung durch die Aidshilfe NRW ist möglich. Nach Möglichkeit bitten wir die Teilnehmenden, einen Laptop oder ein anderes internetfähiges Gerät für den praktischen Teil mitzubringen. Über eine formlose Anmeldung per Mail bis zum 13. Juni würden wir uns freuen.

Leitfaden zur Naloxonvergabe an Opiatkonsument*innen
Naloxon ist seit vielen Jahren als Notfallmedikament bei Überdosierungen bekannt. Seit mehreren Jahren wird fachöffentlich darüber diskutiert, ob und wie dieses Medikament an Opiatkonsument*innen sowie deren An- und Zugehörige als Notfallmedikament abgegeben werden kann bzw. darf. Von den Erfahrungen der ersten bestehenden Projekte gilt es zu lernen, um in der Folge Naloxon-Vergaben in den Regionen umzusetzen. Dazu möchte diese von JES NRW herausgegebene Broschüre beitragen und aufzeigen, was nötig ist, damit dies gelingen kann und solche Angebote von der Zielgruppe akzeptiert werden. Die Adressat*innen des Leitfadens und der Trainings sind sowohl Drogen gebrauchende Menschen im Allgemeinen und hiervon insbesondere JES-Engagierte, als auch Mitarbeiter*innen der potenziellen kommunalen Kooperationspartner*innen. Bestellt werden kann sie kostenlos bei der Aidshilfe NRW 


Save the Date!

FACHTAG "HIV & HEPATITIS"
Donnerstag | 10. August 2017 |Köln

WISSEN

KOOPERATION

STRATEGIE

Die Aidshilfe NRW lädt gemeinsam mit HERZENSLUST, POSITHIV HANDELN, VISION und JES NRW zum Fachtag HIV und Hepatitis am 10. August 2017, 10.30 – 17.00 Uhr, nach Köln ein.

Die epidemiologischen, medizinischen und politischen Entwicklungen in Bezug auf Hepatitis haben sich in den letzten Jahren nahezu überschlagen. Dies gilt besonders für die Revolution in der Hepatitis-C-Therapie. Nicht erst die neue Strategie der Bundesregierung zur Eindämmung von HIV, Hepatitis B und C und anderen sexuell übertragbaren Infektionen ("BIS 2030") stellt klar, dass HIV, Hepatitis und andere STIs in der Präventionsarbeit nicht nur isoliert behandelt werden sollten und die integrierte Betrachtung der verschiedenen Infektionen an Bedeutung gewinnt. Dies stellt auch Aidshilfen und ihre Kooperationspartner in ihrer täglichen Arbeit vor neue Herausforderungen.

Ziel dieses Fachtags ist es zum einen, auf einen gemeinsamen Wissensstand bezüglich der jüngsten Entwicklungen zu kommen. Zum anderen sollen erste Schritte für eine Verbandsstrategie für einen verbesserten Zugang der relevanten Zielgruppen zu Prävention, Beratungs- und Testangeboten und Behandlung entwickelt werden. Darüber hinaus möchten wir mit unseren Kooperationspartnern und weiteren relevanten Akteuren aus der Ärzteschaft, den Drogenhilfen, der Selbsthilfe und der Community, dem Justizvollzug, der Politik und der Verwaltung ins Gespräch kommen und eine engere Vernetzung vor allem im Themenfeld Hepatitis anregen.

Am Vormittag sollen zunächst durch Impulsreferate aus den Bereichen Epidemiologie | PolitikMedizin die genannten Entwicklungen dargestellt und somit die Grundlagen für den Nachmittag gelegt werden. Auf dieser Basis sollen in vier verschiedenen Foren (Drogen | Haft | Schwule und andere MSM | Hepatitis C – mit und ohne HIV) die einzelnen Zielgruppen in den Blick genommen werden.

Die Einladung mit Ablaufplan und Anmeldeformular folgt Mitte Juni.

KONTAKT: Aidshilfe NRW e.V. | Lindenstraße 20 | 50674 Köln | 0221 925996-0 | nrw.aidshilfe.de

Domenico Fiorenza | 0221 925996-13 | domenico.fiorenza@nrw.aidshilfe.de