Bild: Person wird geimpft | Gustavo Fring, pexels.com

Covid-19-Impfung

[zuletzt aktualisiert am 24.08.2021] Seit dem 27. Dezember 2020 läuft die Corona-Impfkampagne in Deutschland und auch in NRW. Zunächst ausschließlich durch mobile Impf-Teams realisiert, haben seit dem 8. Februar 2021 auch die 53 Impf-Zentren in NRW ihren Betrieb aufgenommen. Seit Anfang April sind die Hausarztpraxen und zum Teil Facharztpraxen in NRW in die Impf-Kampagne eingebunden und seit dem 7. Juni 2021 schließlich auch die Betriebsärzt*innen.

Die Impfung birgt zum einen individuellen, hoch wirksamen Schutz, aber auch einen wesentlichen Beitrag zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie in NRW, Deutschland und weltweit. Es ist auch Aufgabe von Aidshilfen, Drogenhilfen und externen Beratungsstellen im Justizvollzug, Ratsuchende über Vorteile, mögliche Nebenwirkungen und die organisatorischen Fragen der Corona-Impfung aufzuklären und gegebenenfalls dabei zu unterstützen. Hier stellen wir einige wichtige und regelmäßig aktualisierte Informationen rund um das Thema Corona-Impfung für drogengebrauchende Menschen bzw. Menschen mit Suchterkrankung sowie Menschen in Haft zusammen. Weitere zielgruppenspezifische Infos rund um das Coronavirus zu beiden Themengebieten finden Sie hier.

Rechtliche Grundlage: Rechtliche Grundlage der Corona-Impfkampagne ist die Coronavirus-Impfverordnung (CoronaImpfV, zuletzt aktualisiert am 1. Juni 2021, zur Begründung s. hier).

Fachliche Grundlage: Die fachlichen Standards der Corona-Impfkampagne diskutiert und beschließt die Ständige Impf-Kommission (STIKO) am Robert Koch-Institut (RKI). Die Impf-Empfehlung der STIKO (zuletzt aktualisiert am 19. August 2021) bildet in der Regel die Basis für die Coronavirus-Impfverordnung.

Impf-Reihenfolge: Die Priorisierung in der Impf-Reihenfolge ist bundesweit am 7. Juni 2021 aufgehoben worden. Länder, Kommunen und Ärzt*innen dürfen zwar je nach verfügbaren Impf-Dosen weiterhin eine priorisierte Impfung auf Grundlage der bis dahin gültigen Priorisierungs-Gruppen vornehmen (vgl. Impf-Verordnung vom 1. April 2021, die bis zum 6. Juni 2021 gültig war). Eine priorisierte Impfung je nach Alter, Vorerkrankungen oder beruflichem Expositions-Risiko ist nun jedoch nicht mehr die Regel. Alle Menschen, die in Deutschland ansässig, berufstätig oder krankenversichert sind und noch keine Imfpfung erhalten haben, können sich nun über die Impfzentren (s.u.) bzw. ihre Haus-, Fach- und Betriebsärzt*innen um einen Impf-Termin bemühen. Hinzu kommen Impf-Aktionen von Arztpraxen oder Hilfseinrichtungen, die in der Regel über die jeweiligen Organisationen bzw. über die Medien kommuniziert werden.

Weiterführende Informationen finden sich auf den Websites folgender Institutionen: